Algen-Brioche Buns

– mit Chlorella, Nori & Sojasauce

Burger Buns sind längst mehr als nur die Hülle für einen Burger. Gerade bei einem so bekannten Produkt bietet sich die Möglichkeit, mit neuen Zutaten und Aromen zu experimentieren.

Für meine Algen-Brioche Buns kombiniere ich einen weichen, leicht buttrigen Briocheteig mit grüner Chlorella, Nori und Sojasauce. Die Chlorella verleiht der Krume ihre charakteristische grüne Farbe, während Nori und Sojasauce eine feine Umami-Note einbringen.

Schwarzer und weißer Sesam auf der Oberfläche runden die Kombination ab. Das Ergebnis ist ein weicher, aromatischer Bun, der sich besonders für Burger mit Fisch, Gemüse, Geflügel oder asiatisch inspirierten Füllungen eignet.

Grüne Algen-Brioche Buns mit Chlorella, Nori, Sojasauce und schwarzem sowie weißem Sesam.

Algen-Brioche Buns – mit Chlorella, Nori & Sojasauce

Ludo boulanger createur
Weiche Algen-Brioche Buns mit grüner Chlorella, Nori und Sojasauce. Eine feine Umami-Note und schwarzer sowie weißer Sesam machen diese Buns zu einer modernen Alternative zum klassischen Burger Bun.
Backzeit 20 Minuten
Mengenberechnung 12 Burger
Kalorien 271 kcal

Zutaten
  

Briocheteig

  • 500 g Weizenmehl Type 550
  • 180 g Vollmilch kalt
  • 100 g Eier
  • 50 g Zucker
  • 20 g Sojasauce
  • 15 g Frischhefe
  • 100 g Butter weich
  • 4 g Salz
  • 6 g grüne Chlorella
  • 8 g Nori-Flocken fein zerkleinert

Zum Bestreichen

  • 1 Ei
  • 20 g Milch

Dekoration

  • 15 g weißer Sesam
  • 15 g schwarzer Sesam

Anleitungen
 

Teigherstellung

  • Mehl, Milch, Eier, Zucker, Sojasauce, Frischhefe, Salz und Chlorella in die Knetmaschine geben.
  • Etwa 5 Minuten langsam mischen.
  • Anschließend 5–7 Minuten schneller kneten, bis sich ein stabiles Klebergerüst entwickelt.
  • Die weiche Butter nach und nach einarbeiten.
  • Zum Schluss die fein zerkleinerten Nori-Flocken kurz und schonend unterkneten.
  • Zielteigtemperatur: 24–25 °C
  • Den Teig abdecken und etwa 45–60 Minuten ruhen lassen.

Aufarbeitung

  • Den Teig in 12 Stücke à ca. 80 g teilen.
  • Die Teiglinge rund wirken und darauf achten, dass eine gleichmäßig gespannte Oberfläche entsteht.
  • Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und leicht flach drücken.
  • Ei und Milch miteinander verrühren.
  • Die Buns dünn abstreichen und mit einer Mischung aus schwarzem und weißem Sesam bestreuen.

Stückgare

  • Bei etwa 26 °C für ca. 60–90 Minuten gehen lassen.
  • Die Buns sollten deutlich an Volumen gewinnen und eine leichte, luftige Struktur entwickeln.
  • Vor dem Backen bei Bedarf noch einmal sehr vorsichtig mit Eistreiche bestreichen.

Backen

  • 190 °C Ober-/Unterhitze
  • ca. 15–18 Minuten
  • Die Buns goldbraun backen.
  • Nach dem Backen auf einem Gitter auskühlen lassen.
  • Für eine besonders weiche Oberfläche können die noch warmen Buns dünn mit etwas flüssiger Butter bestrichen werden.

Notizen

Illustration de Ludovic Gerboin, boulanger créateur, avec une ampoule symbolisant l’innovation et la créativité artisanaleBackhinweise

    • Chlorella bereits beim Kneten einarbeiten, damit sich die Farbe gleichmäßig verteilt.
    • Nori erst zum Ende der Knetzeit zugeben.
    • Butter erst nach einer ersten Glutenentwicklung einarbeiten.
    • Die Buns nicht zu klein formen – für Burger sind etwa 80 g Teigeinlage ideal.
    • Für größere Burger können auch 90–100 g Teig verwendet werden.

Nährwerte

Serving: 100g | Calories: 271kcal | Carbohydrates: 38g | Protein: 7g | Fat: 10g | Saturated Fat: 5g | Polyunsaturated Fat: 1g | Monounsaturated Fat: 3g | Trans Fat: 0g | Cholesterol: 65mg | Sodium: 301mg | Potassium: 111mg | Fiber: 2g | Sugar: 5g | Vitamin A: 300IU | Vitamin C: 0mg | Calcium: 61mg | Iron: 3mg
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Profi-Tipp

Die Kombination aus Chlorella, Nori und Sojasauce sollte ausgewogen bleiben. Nori soll eine feine Umami-Note geben, ohne den Geschmack des gesamten Buns zu dominieren.

Da Sojasaucen einen unterschiedlichen Salzgehalt besitzen, muss die zusätzliche Salzmenge gegebenenfalls angepasst werden. Bei einer besonders salzigen Sojasauce kann das zusätzliche Salz weiter reduziert werden.

Warum Nori und Sojasauce?

Nori gehört zu den Makroalgen und bringt eine charakteristische, aber bei richtiger Dosierung angenehm dezente Meeres- und Umami-Note mit.

Zusammen mit Sojasauce entsteht eine interessante geschmackliche Verbindung. Die grüne Chlorella übernimmt dagegen vor allem die charakteristische Algennote und grüne Farbgebung der Krume.

Damit werden in einem Produkt zwei unterschiedliche Algenwelten kombiniert:

Mikroalge: Chlorella
Makroalge: Nori

So entsteht ein Burger Bun, bei dem Algen nicht nur für die Optik eingesetzt werden, sondern Teil des gesamten Geschmackskonzeptes sind.


Verwendung

Die Algen-Brioche Buns passen besonders gut zu:

  • Lachs- oder Fischburger
  • Garnelen
  • Hähnchen mit Teriyaki
  • vegetarischen Gemüseburgern
  • Tofu
  • Pilzen
  • asiatischem Coleslaw

Besonders interessant finde ich eine Kombination mit Lachs, Gurke, Sesam und einer Wasabi-Mayonnaise oder einen vegetarischen Burger mit mariniertem Tofu und knackigem Gemüse.